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labfolder für den Merck Accelerator ausgewählt

Das Berliner Start-up labfolder, das ein digitales Laborbuch entwickelt, wurde unter weltweit 475 Bewerbern ausgewählt, ab heute drei Monate lang am Accelerator-Programm des Wissenschafts- und Technologieunternehmens Merck in Darmstadt teilzunehmen.

Berlin, Darmstadt, 4. September 2017 – Drei Monate lang kann sich das Berliner Start-up labfolder von heute an fördern, coachen und beraten lassen und darf in den Accelerator des Weltkonzerns Merck einziehen. Die 2013 gegründete labfolder GmbH entwickelt ein digitales Laborbuch, das Forschern weltweit die Arbeit erleichtern kann, indem es die immer größer und komplexer werdenden Datensätze effizienter managt und damit das klassische Papier-Laborbuch ablöst. Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Im Bereich Performance Materials stellt Merck unter anderem auch Flüssigkristalle für Bildschirme sowie Labormaterialien her.

labfolder konnte sich mit sechs weiteren Start-ups unter insgesamt 475 Bewerbern aus der ganzen Welt durchsetzen. Simon Bungers, Mitgründer und CEO von labfolder, sagt: „Wir freuen uns riesig über die Aufnahme in das Programm. Es öffnet uns nicht nur die Tür zur forschenden Pharmaindustrie, sondern zugleich in die Welt der Laborausrüster. Diese Kombination innerhalb der Merck-Unternehmensgruppe ist für labfolder ideal,“ sagt Bungers. „Bei Merck weiß man einerseits wie man im Labor arbeitet, aber andererseits auch, wie man Produkte für Labore herstellt, verkauft und worauf dabei geachtet werden muss. Da wir auch Partnerschaften mit Laborausrüstern gegenüber offen sind – etwa mit unserer Anwendung SmartLAB – ist Merck ein toller Partner. Er kann uns aus Laborausrüster-Sicht dabei helfen, unser Produkt attraktiver zu machen, und gleichzeitig auch aus Laboranwender-Sicht das Produkt direkt testen.“

Warum Merck labfolder unter der Vielzahl der Bewerber ausgesucht hat, erläutert Munya Chivasa, der für das Accelerator-Programm verantwortlich ist, so: „Das labfolder-Team ist – ganz ähnlich wie Merck – darauf konzentriert, Lösungen und Produkte zu entwickeln, die Forschern zum Erfolg verhelfen. Wir freuen uns sehr darauf, mit ihnen im Accelerator-Programm zusammenzuarbeiten um weitere gemeinsame Entwicklungen auszuloten.“

Damit möglichst viele der heute bereits 20 Mitarbeiter von labfolder von dem Programm profitieren und es miterleben können, schickt das Unternehmen von Berlin aus in wechselnder Besetzung je zwei bis drei Mitarbeiter in den kommenden drei Monaten nach Darmstadt, wo ein Teil des Merck Accelerators im 2015 eröffneten Innovationszentrum des Konzerns angesiedelt ist. Der andere Teil des Accelerators befindet sich in Kenias Hauptstadt Nairobi.

Merck, eines der ältesten pharmazeutisch-chemischen Unternehmen der Welt, das 1668 gegründet wurde und etwa 50.000 Mitarbeiter beschäftigt, richtete 2015 das Accelerator-Programm ein, um an den beiden Standorten Start-ups aus unterschiedlichen Gebieten zu unterstützen, die zu den Geschäftsschwerpunkten von Merck passen: Darmstadt nimmt bei sich Start-ups aus den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials auf, während Nairobi auf Innovationen auf dem Gebiet der digitalen Gesundheitsversorgung setzt.

Pressematerial:
Link zu Photos, Videos & Screenshots:
https://drive.google.com/open?id=0BwwDla-2Gqp1Ym0zbmtzX1dBQlE

Über die labfolder GmbH:

Die Mission von labfolder ist es, eine umfassende und gut durchdachte Plattform zu etablieren, die Forscher dabei unterstützt, bahnbrechende Entdeckungen zu machen.

Für wissenschaftliche Forschungsteams, die ihre wertvollen Ergebnisse auf Papier dokumentieren und die ihre immer größer und komplexer werden Datensätze effizienter managen möchten, ist labfolder das Produktivitäts- und Kollaborations-Tool fürs Labor. Es unterstützt diese Teams dabei, wichtige Informationen zu dokumentieren und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Anders als das traditionelle Papier-Laborjournal macht es unser Produkt einfach, Daten wiederzufinden, diese im Team auszutauschen, zu diskutieren und zu validieren.

labfolder wird international von mehr als 15.000 Forschern aller Disziplinen genutzt und dabei in akademischen Einrichtungen, industriellen und pharmazeutischen Laboren eingesetzt. Teams bis zu drei Nutzern können die Cloud-Version von labfolder umsonst verwenden. Für größere Teams und erweiterte Funktionen – akademische Arbeitsgruppen und Labore in der Industrie – gibt es unterschiedliche Preismodelle: www.labfolder.com/pricing.

labfolder wurde 2013 vom Molekularbiologen Dr. Simon Bungers (CEO) zusammen mit dem Biophysiker Dr. Florian Hauer (COO) gegründet. Das Management Team wurde später um Yannick Skop (Managing Director und CCO) und Mario Russo (CTO) ergänzt.

Der wachsende Bedarf an digitalen Lösungen in dem regulierten Anwendungsbereich der Labore führt zu einem kontinuierlichen Wachstum der labfolder GmbH, das von Investoren wie Peppermint Ventures, der IBB Beteiligungsgesellschaft, Vogel Ventures und einem Expertengremium aus Business Angels unterstützt wird.Die Berliner labfolder GmbH und das Berliner Institut für Gesundheitsforschung / Berlin Institute of Health (BIH) geben heute die Unterzeichnung eines Rahmenvertrages bekannt, der die Nutzung des elektronischen Laborbuches von labfolder durch die BIH-Mitglieder an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch ermöglicht. Damit wird die Digitalisierung der wissenschaftlichen Arbeitsvorgänge an der Charité und am MDC entscheidend vorangetrieben.

 

Vogel Ventures

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